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Kurze URLs in lange URLs umwandeln


Für Twitter oder andere Dienste sind möglichst kurze URLs äußerst sinnvoll. Bei Twitter zum Beispiel liegt die Beschränkung der Microposts auf maximal 140 Zeichen, sodass tunlichst auf möglichst kurze URLs bei der Angabe von Links geachtet werden muss. Da jedoch die meisten Webseiten nicht nur über zwei, drei Buchstaben und der TLD ansprechbar sind, sondern deren Domains meist über wesentlich mehr Buchstaben verfügen und meist dahinter noch ein längerer Artikelname folgt, schaffen verschiedene, sogenannte URL Shortener Abhilfe. Diese wandeln nämlich die lange URL Adresse in eine möglichst kurze Adresse um und generieren damit eine Art Kurzlink. Falls nun, zum Beispiel bei Twitter, ein Kurzlink hinterlegt wurde und der User auf diesen klickt, wird er automatisch zu der ursprünglichen Seite weitergeleitet.

Eine sehr bekannte Plattform zur Generierung von short URLs wäre zum Beispiel bitly.com, ehemals bit.ly. Hierbei gibt man einfach den ursprünglichen Link ein erhält dann eine gekürzte URL. Man gibt quasi die lange URL ein und erhält im Anschluss eine kurze URL. Das Ganze sieht dann so aus:

Original URL: https://www.zweinull-blog.de/

URL-Alias: http://bit.ly/67t7f

An sich eine ganz praktische Sache, doch leider birgt diese Art der URL Verschlüsselung auch seine Gefahren. So ist für den Anwender auf den ersten Blick nicht erkennbar, auf welche Seite der Link letztlich weiterleitet. Falls der Nutzer des Dienstes auf eine Seite geleitet wird, die beispielsweise Malware enthält oder eine Sicherheitslücke im Browser ausnützt, kann schnell der eigene Rechner infiziert werden. Alternativ können von Hackern auch Links hinterlegt worden sein, die beim Aufruf des Links, z.B. aus einem Forum, automatisch die Löschung des Forenaccounts bewerkstelligen.

Um solchem Missbrauch entgegenzuwirken, wurde der Dienst namens „i love long url“ (http://www.ilovelongurl.com/) ins Leben gerufen. Dieser entschlüsselt die kurzen Links und gibt die eigentliche Ursprungs-URL aus. Er wandelt also die kurzen URLs in lange URLs um. Bevor der Webseitenbesucher also die Short-URL in seinem Browser aufruft, sollte er zuvor via „i love long url“ prüfen, welcher Link dahinter steht, um diesen dann, falls er auf eine seriöse Seite weiterleitet, aufzurufen.

Bei unserem Link von bitly.com sieht das dann so aus:

URL-Alias: http://bit.ly/67t7f

Long URL: https://www.zweinull-blog.de/

Title of the page: Netzgeschehen, Web-Tipps, Mashups, Google, Twitter

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