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Current TV integriert Web 2.0


Der im August 2005 von Rechtsanwalt Joel Hyatt und dem früheren US-Vizepräsidenten Al Gore gegründete TV Sender Current TV, hinter dem sich das Unternehmen Current Media verbirgt, will seine Reichweite ausdehnen und auch in Deutschland präsent sein. Bisher konnte der Sender nur in den USA, Großbritannien, Irland und Italien über Satellit und Kabel  empfangen werden; darüber hinaus ist er über Internet empfangbar.Bislang sind so nach Current Media – Angaben 58 Millionen Haushalte sowie 5 Millionen Internetnutzer im Monat erreichbar.

Mark Goldman, Chief Operating Officer von Current Media, verriet:

„Schon jetzt bilden die deutschen Internetnutzer die fünftgrößte Community auf unserer Website. Wir sehen daher Potenzial für ein eigenes Angebot hierzulande.“

Nach Horizont-Angaben verhandelt Current Media bereits mit deutschen Marktpartnern, aber es gebe noch keinen genauen Launch-Termin.

Goldman sagte zudem:

„Wir wollen die Medien demokratisieren, indem wir das Fernsehen öffnen und jedem die Möglichkeit geben, Inhalte zu veröffentlichen.“

Damit deutet sich auch das Besondere an Current TV an. So berichtet Magnus diesbezüglich:

Diese Möglichkeiten will Current seinen Nutzern bieten. So können sie beispielsweise, indem sie auf der Website Beiträge bewerten, die Themen in die Nachrichtensendungen hinein wählen und so über die Zusammensetzung der Sendung mitbestimmen. Ein Drittel der Inhalte sind zudem kurze, von Nutzern aufgenommenen Videos, so genannte Pods – offenbar abgeleitet von Podcasts. Das entspreche zum einen der Nutzungsgewohnheit und der gesunkenen Aufmerksamkeitsspanne, so Goldman. Zum anderen sei dieses Format für die Produzenten der Videos einfacher: „Jeder kann eine Geschichte in drei bis Minuten erzählen.“ Selbst ein Teil der Werbespots stammt von Nutzern.

Current TV will also eine Verschmelzung von herkömmlichen Fernsehen und dem „Mitmach-Web“ 2.0 erreichen. Meiner Meinung nach ist genau das ein Trend für die Zukunft mit großem Potenzial.

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